• Jens Kattermann - 250.000 Euro Strafe pro verkauftem Gerät muss Telekom zahlen

    Jens Kattermann - 250.000 Euro Strafe pro verkauftem Gerät muss Telekom zahlen
    12:00, 2007-Nov-21 .. 0 comments .. Link
    Die Deutsche Telekom muss 250.000 Euro Strafe pro verkauftem Gerät zahlen, wenn sie ihren exklusiven iPhone-Vertrieb aufrecht erhält. Das hat das Landgericht Hamburg in einem Eilverfahren entschieden. Der Bonner Telekom-Riese kündigte dagegen Widerstand an.

    Telekom-Wettbewerber Vodafone hatte eine Einstweilige Verfügung gegen die Telekom-Tochter T-Mobile wegen des Apple-Handys erwirkt. Das Hamburger Landgericht fasste daraufhin einen folgenschweren Beschluss: T-Mobile wird verboten, das iPhone anzubieten oder auf den Markt zu bringen, wenn es nur in Verbindung mit dem Abschluss eines eigenen Mobilvertrages mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten wird. Zudem wird dem Unternehmen verboten, das neue Gerät mit einer technischen Sperre so zu gestalten, dass es nur über das eigene Netz betrieben werden kann und der Käufer das Gerät nicht auf Wunsch jederzeit, bedingungslos und unentgeltlich entsperren kann. Das teilte die Zivilkammer 15 des Gerichts mit (Aktenzeichen 315 O 923/07).

    Bei Zuwiderhandlung drohen drastische Strafen - und zwar "in jedem Fall" - also bei jedem weiteren Verkauf der beliebten Geräte. Dann hat das Gericht eine Ordnungshaft von jeweils bis zu 6 Monaten oder ein Ordnungsgeld, das im Einzelfall bis zu 250.000 Euro betragen kann, vorgesehen.

    Jetzt muss sich die Telekom mit Vodafone auf das weitere Vorgehen verständigen, sonst droht eine Verkaufssperre für das iPhone - mindestens bis das Gericht ein endgültiges Urteil gefällt hat. Die Kosten für das Verfahren mit einem Streitwert von 500.000 Euro muss T-Mobile tragen.

    T-Mobile wolle das iPhone weiter zu den bisherigen Bedingungen verkaufen, teilte der Konzern am Dienstag mit. "Das Vertriebsmodell ist richtig", sagte T-Mobile-Deutschland-Geschäftsführer Philipp Humm. Das Unternehmen werde Widerspruch gegen die Gerichtsentscheidung einlegen und behalte sich Schadenersatzforderungen an Vodafone "in maximaler Höhe" vor.

    Kunden erhalten das iPhone von Apple in Deutschland bislang nur in Verbindung mit einem zweijährigen T-Mobile-Vertrag. Das Gerät funktioniert ausschließlich im T-Mobile-Netz und ist nur in den Telekom-Läden und über den Internet-Shop des Konzerns zu haben.

    Vodafone stört sich an der Koppelung des iPhones an das T-Mobile-Netz und dessen Tarife. Das Unternehmen hatte selbst Interesse am Vertrieb des iPhone. Es hatte deshalb auch mit dem US-Computerkonzern Apple verhandelt. Doch die geforderte Umsatzbeteiligung von über 30 Prozent hatte Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen als indiskutabel bezeichnet. Vodafone will nun mit dem Multimedia-Handy Qbowl von Samsung im Weihnachtsgeschäft punkten.

    Der Mobilfunkdienstleister Debitel legte bei der Bundesnetzagentur ebenfalls Beschwerde gegen die Telekom-Tochter ein. Es sei noch offen, wie T-Mobile dagegen vorgehen werde, sagte ein Sprecher der Telekom-Tochter.

    (c) FTD

    Jens Kattermann

  • Aldi Schweiz attackiert eidgenössischen Mobilfunk-Markt

    Aldi Schweiz attackiert eidgenössischen Mobilfunk-Markt

    Der deutsche Lebensmittel-Discounter Aldi steigt in den Schweizer Mobilfunkmarkt ein. Ab dem morgigen Montag ist in den Aldi-Suisse-Filialen das Prepaid-Angebot "Salut Mobile[1]" erhältlich, mit dem Kunden für 14 Rappen (8,4 Cent) pro Minute ins Festnetz und für 34 Rappen (20,4 Cent) ins Schweizer Handynetz telefonieren können. Kurznachrichten kosten 10 Rappen (6 Cent), MMS 40 Rappen (24 Cent), Datenübertragungen werden in 20-Kilobyte-Blöcken abgerechnet und kosten 5,12 Franken (3,06 Euro) pro MByte.

    Genutzt wird das Mobilfunknetz von Sunrise[2], das Unternehmensangaben zufolge im Mobilfunkbereich rund 1,5 Millionen Kunden zählt und nach der Swisscom das zweitgrößte Telekommunikations-Unternehmen der Schweiz ist. Aufladen lässt sich das Prepaid-Angebot in den Aldi-Filialen oder per Kreditkarte im Internet. Im Schweizer Mobilfunkmarkt sind bereits die Lebensmittel-Ketten Migros und Coop aktiv. Migros bietet einen Einheitstarif von 33 Rappen (20 Cent) pro Minute in alle Netze an, bei Coop Mobile kostet die Gesprächsminute netzunabhängig 35 Rappen (21 Cent

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    gefunden bei Heise ONLINE

  • Jens Kattermann Unternehmer & Marketingexperte zum Thema Internetwerbung

    An matschig windigen Herbsttagen verlässt keiner gern das Haus - da ist Zeitvertreib via Internet nur billig und recht. "Entertain" heißt das Unterhaltungsangebot der T-Com: Bis zu 100 TV-Sender sowie Filme aus der Online-Videothek werden Ihnen ins kuschlig warme Wohnzimmer gestreamt.

    Wer bei Alice Kunde wird, der rauscht künftig wie der Herbstwind durchs Web. Der Provider hat die Downstream-Geschwindigkeit bei allen Tarifen auf bis zu 16 MBit pro Sekunde hochgeschraubt.

    Während draußen das Laub von den Bäumen fällt, purzeln auch die Preise: Strato gibt auf sein Komplettpaket einen Nachlass von bis zu fünf Euro. Wer nicht darum herumkommt, seinen Fuß bei Wind und Wetter vor die Tür zu setzen, den bringt Strato übers Gratis-Smartphone sogar unterwegs ins Internet.

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    online

  • Jens Kattermann Medien-Experte über Online-Marketing im Internet

    Gibbon im Desktop-Fieber
    Die Installation von Gutsy Gibbon könnte kaum einfacher sein. Wie schon beim Vorgänger sind es sieben simple Schritte von der Live-Umgebung zum perfekt eingerichteten System. Der Assistent spült dabei Kernel-Version 2.6.22 und die neue Oberfläche GNOME 2.20 auf die Festplatte. Außerdem gehören jetzt die Compiz-Fusion-Pakete für spektakuläre Desktop-Effekte zur Standardausrüstung. Ein Klick genügt und transparente Fenster wabern munter über den Gibbon-Desktop. Unsere Fotostrecke zeigt wie Sie den Einstellungsmanager manuell nachrüsten. Damit haben Sie Zugriff auf das gesamte Compiz-Fusion-Repertoire.

    Jens Kattermann

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